Beamer-Lexikon C-D

CCD

CCD-Sensoren finden sich überwiegend als Bildsensoren in Videokameras, Scannern und digitalen Fotoapparaten! Sie bestehen aus einer ein- oder zweidimensionalen Anordnung von Speicherelementen.
CCD steht für „Coupled Device" (Ladungsgekoppelter elektronischer Baustein).

CE / CE-Siegel

Das CE-Zeichen ist ein Prüfsiegel, welches für alle elektrischen sowie elektronischen Geräte vergeben wird, die seit dem 1. Januar 2006 in der EU zum Kauf angeboten werden. Es gibt Auskunft über die elektromagnetische Verträglichkeit der Geräte.

Chinch

Typische Steckverbindung im Video-Consumerbereich. Der gelbe Chinch-Stecker wird für die Bildübertragung genutzt, der rote und er weiße für die Tonübermittlung. Diese Stecker werden auch als RCA-Stecker bezeichnet.

CRT- Beamer

Bei CRT- Beamern handelt es sich um klassische 3-Röhren-Beamer, die auf Grund ihrer Größe und des Gewichts nur für die Festinstallation geeignet sind. Sie waren die ersten Beamer vor LCD und DLP auf dem Markt und werden auch heute noch eingesetzt. Da aber LCD- und DLP-Beamer immer leichter, kleiner und lichtstärker werden werden die CRT-Beamer nur noch selten eingesetzt. Auch sind sie deutlich teurer und müssen aufwendig eingestellt werden

 

 

D-ILA

Von JVC entwickelte Technolgie für Beamer als Alternative zu LCD und DLP. Die Bilderzeugung findet hier statt auf der Basis reflektierender Module. ILA = Image Light Amplifier.

Diagonale

Berechnung siehe Bildgröße

Diffus (Diffuse Bildwand)

Diffus wird die Reflektionseigenschaft einer Bildwand genannt, wenn das auftreffende Licht gleichmäßig in alle Richtungen reflektiert wird. Der Betrachtungswinkel bei diffusen Bildwänden beträgt ungefähr 45 bis
60 Grad, der Leuchtdichtefaktor liegt bei ungefähr 1,2.

DLP (DMD)

Die von der Firma Texas Instruments entwickelte DLP (Digital Light Processing)Technik basiert auf einem Halbleiter-Chip, auf dem hunderttausende, mikroskopisch kleine Spiegel (1/1.000 eines menschlichen Haares) auf elektronischem Wege bewegt werden.

Mittels einer neu entwickelten Steuerelektronik wird das reflektierende Projektionslicht für jeden einzelnen Bildpunkt entweder auf die Optik oder aber ins „Abseits" gelenkt und so das erforderliche Bild erzeugt.

Die Farbe wird mittels eines Dreifarben-Filterrades erzeugt, das sich synchron mit der Bildablenkung dreht. Konkret werden drei einzelne Farbbilder hintereinander erzeugt, die aufgrund der hohen Geschwindigkeit als ein Echtfarbbild erscheinen. Pixelstrukturen sind bei dieser Technik nahezu nicht erkennbar.

Eine hohe und gleichmäßige Helligkeit, sowie natürliche Farben sind ebenfalls Merkmale der neuen Technik. DLP-Projektoren zeichnen sich auch wegen ihrer Baugröße auf. Fast alle Beamer unter 2kg sind DLP-Projektoren.

DVD

Digital Versatile Disk " ein der heutige Standard zur Speicherung von Daten auf einer CD-ROM-ähnlichen Struktur. Aufgrund ihrer hohen Speicherkapazität ist die DVD auch in der Lage, ganze Kinofilme digital zu speichern. Der Nachfolger, die BluRay, steht bereits erfolgreich in den Startlöchern, nachdem sie im Frühjahr das konkurierende Format HD-DVD vom Markt verdrängt hat.

DVI

"Digital Visual Interface" ist ein neuer Übertragungsstandard, um Computerdaten digital zum Anzeigegerät (Monitor, Plasmadisplay, Projektor etc.) zu übertragen. Eine Umwandlung in ein analoges Signal entfällt dadurch. Die Bildqualität wird erheblich verbessert. Es gibt drei unterschiedliche Schnittstellen:

DVI-D: Übertragung rein digitaler Informationen
DVI-A: Übertragung rein analoger Informationen
DVI-I: Übertragung digitaler und analoger Informationen

Um Verbindung zu analogen D-Sub15-Anschlüssen zu schaffen gibt es entsprechende Adapter als Stecker oder Kabel.

fvs beamer


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